Das Orchester

Das Nachwuchsorchester Reutlingen ist ein etwa 65-köpfiges sinfonisches Jugendorchester, das sich jeden Freitag von 17:00 bis 19:15 Uhr im Johannes-Kepler-Gymnasium trifft, um gemeinsam verschiedenste Werke, von Bach über Dvorak bis hin zu zeitgenössischen Komponisten, einzustudieren. Neben der Freude an der Musik stehen die Herausforderung und der Anspruch, die Darbietung der Werke auf ein hohes Niveau zu bringen. Dabei wird immer auf zwei Konzerte im Jahr, ein Sommer- und ein Herbstkonzert, hingearbeitet. Zuerst werden die Stücke in den Streichern einstudiert, bevor die Bläser und das Schlagwerk hinzugezogen werden.

Ein wichtiges Highlight jeden Jahres ist dabei in den Herbstferien die Orchesterfreizeit. 2014 werden wir erstmals auf die Landesmusikakademie nach Ochsenhausen gehen. Zusätzlich besteht eine Kooperation mit der Württembergischen Philharmonie Reutlingen, welche ehrenamtlich Stimmproben mit dem NWO leitet.

Um beim Nachwuchsorchester teilnehmen zu können, solltest du zwischen 12-19 Jahren alt sein, mehrere Jahre Unterricht auf deinem Instrument haben und von deinem Instrumentallehrer oder deiner Instrumentallehrerin empfohlen werden.

Dazu ist es wichtig sich rechtzeitig anzumelden, da es bei verschiedenen Instrumentengruppen längere Warteliste gibt.

Anmeldungen können an mail [at] nachwuchsorchester.de geschickt werden.

Es lebe die Musik!

 

Die Dirigentin

Maria Eiche ist 1993 geboren. Sie erhielt seit ihrem sechsten Lebensjahr Geigenunterricht bei Bettina Harke und Ute Roming an der Musikschule Reutlingen und seit ihrem siebzehnten Lebensjahr Klavier- und Gesangsunterricht.

2008 wurde sie Mitglied der Jungen Sinfonie Reutlingen. Von 2010 bis 2015 war sie dort Stimmführerin der 2. Geige, im Nachwuchsorchester konnte man sie in den letzten Jahren regelmäßig unter den Bratschen finden.

Seit dem Wintersemester 2012 studiert sie Französisch an der Universität Stuttgart sowie Schulmusik an der Musikhochschule Stuttgart mit Hauptfach Violine in den Klassen von Isabelle Farr und Sabine Kraut. Sie erhält Unterricht in Orchesterleitung bei Professor Richard Wien sowie Chorleitung bei Professor Denis Rouger und Christian Schmid.

Im September 2015 hat Maria Eiche die Leitung des Nachwuchsorchesters Reutlingen übernommen.

 

Maria Eiche

 

Die Geschichte des Nachwuchsorchesters Reutlingen:

Wenn man die Reihen der Jungen Sinfonie betrachtet, kann man feststellen, dass sich ein nicht unbeträchtlicher Teil der Musizierenden nicht erst hier, sondern bereits im Nachwuchsorchester (NWO) zusammengefunden hat und dort schon einiges an Orchestererfahrung sammeln konnte. Es gibt sicherlich auch schon eine beachtliche Zahl von ehemaligen NWO-lern, für die das NWO eine der ersten Stufen nach dem Schulorchester auf dem Weg zum Berufsmusiker war. Mit der Idee, später auf eigenen Nachwuchs zu bauen, gründete Erich Reustlen 1954 das Nachwuchsorchester. Es ist erfreulich zu sehen, dass diese Nachwuchsarbeit nun auch schon seit 45 Jahren erfolgreich betrieben wird. Allerdings tut man dem Nachwuchsorchester Unrecht, wenn man es nur als Nachwuchsschmiede der Jungen Sinfonie sieht, wenngleich es mit dem Jugendorchester unter dem Namen "Junge Sinfonie" zusammengefasst ist. Quer durch alle Epochen werden Werke - zum Teil mit sinfonischer Besetzung - erarbeitet. Das immer mehr sinfonische Werke zum Repertoire des NWO kommen, ist keineswegs selbstverständlich, schließlich war das NWO ein reines Streichorchester. Allerdings hat sich inzwischen ein Stamm von Bläsern gebildet, der jeden Monat bei den Proben dabei ist.

Im Laufe der Jahre sind auch eigene Traditionen des NWO gewachsen. Ein wichtiger Bestandteil der Orchesterarbeit ist die Probenphase in Gomadingen, die jedes Jahr zur Vorbereitung des Herbstkonzertes stattfindet. Auch wenn die täglichen Proben dort viel Zeit in Anspruch nehmen, wird natürlich nicht nur geprobt. Da Gomadingen am Fuße des Sternbergs liegt, ist es schon fast Pflicht, an einer der nächtlichen Sternbergturmbesteigungen inklusive fehlender Stufen und Singen auf dem Turm teilzunehmen. Ins Gepäck für Gomadingen gehört außer dem Instrument und der nötigsten Kleidung auch einige Päckchen Pudding und Spaghetti. Wenn diese nicht schon dem nächtlichen Heißhunger, der in Gomadingen ziemlich oft auftritt, zum Opfer gefallen sind, werden sie spätestens fürs gemeinsame Essen am Bunten Abend benötigt, der am Ende einer jeden Orchesterfreizeit stattfindet.

Das Orchester wird von verschiedenster Seite unterstützt. Wir möchten uns dabei besonders bei der Christel-Guthörle-Stiftung, der Danzer-Stiftung, der Volksbank Reutlingen und der Gesellschaft der Musikfreunde Reutlingen für die langjährige und für uns sehr wichtige Unterstützung bedanken.

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